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GLOSSARBEGRIFF

Degressive AfA

Abschreibung mit einem Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert.

Aktualisiert: 05.11.2026Fachprüfung vor Veröffentlichung erforderlich

Abschreibung mit einem Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert.

Details zur degressiven Abschreibung

Die degressive Abschreibung ist eine Methode der Abschreibung, bei der jährlich ein fester Prozentsatz vom jeweils aktuellen Restbuchwert des Wirtschaftsguts abgeschrieben wird. Das bedeutet, dass die Abschreibungsbeträge in den ersten Jahren nach Anschaffung am höchsten sind und mit fortschreitender Nutzungsdauer abnehmen. Diese Vorgehensweise spiegelt den tatsächlichen Werteverzehr bei bestimmten Vermögensgegenständen realistischer wider, insbesondere wenn diese in den Anfangsjahren stärker genutzt oder technisch schneller veralten.

Im Gegensatz zur linearen Abschreibung, bei der die jährlichen Abschreibungsbeträge konstant sind, führt die degressive Abschreibung zu höheren Abschreibungen in den ersten Nutzungsjahren und somit zu einem schnelleren steuerlichen Werteverzehr. Dadurch können Unternehmen insbesondere in den Anfangsjahren nach Anschaffung die Steuerlast reduzieren, da die höheren Abschreibungsbeträge den steuerpflichtigen Gewinn mindern.

Die umgesetzte Berechnung erfolgt stets auf Basis des Buchwerts zu Beginn des jeweiligen Abschreibungsjahres. Der Prozentsatz der degressiven Abschreibung richtet sich häufig nach gesetzlichen oder steuerlichen Vorgaben und kann je nach Wirtschaftsgut unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass die degressive Abschreibung nicht dazu führt, dass der Buchwert eines Wirtschaftsgutes unter dessen niedrigeren Restwert sinkt. Sobald dies zu passieren droht, wird oft zu einer linearen Abschreibung über die verbleibende Nutzungsdauer gewechselt.

Für praktische Zwecke bedeutet dies:

  • Im ersten Jahr berechnet sich die Abschreibung als Prozentsatz vom Anschaffungswert.
  • In den Folgejahren wird der gleiche Prozentsatz nun vom jeweils verbleibenden Buchwert angesetzt.
  • Der Buchwert vermindert sich somit geometrisch, weshalb die Abschreibungsbeträge vergleichsweise schnell kleiner werden.

Diese Methode eignet sich besonders für Wirtschaftsgüter, deren Wert oder Leistungsfähigkeit zu Beginn stark abnimmt, beispielsweise Fahrzeuge oder technische Geräte. Der Vorteil liegt darin, dass die Bilanz die tatsächliche wirtschaftliche Nutzung besser widerspiegelt und das Abschreibungsprofil der tatsächlichen Wertminderung folgt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die degressive Abschreibung eine flexible und praxisnahe Möglichkeit bietet, Abschreibungen an den realen Gebrauch von Vermögenswerten anzugleichen und zudem steuerliche Vorteile in der Anfangsphase der Nutzung zu erzielen.

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Einfach erklärt

Abschreibung mit einem Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert.

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Rechtliche Einordnung

Rechtlich einzuordnen insbesondere unter: § 7 EStG in der geltenden Fassung. Die konkrete Wirkung hängt von Rechtsform, Zeitraum und Sachverhalt ab.

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Praxisbezug für Unternehmen

Im Unternehmen sollten Beleg, Datenquelle, Verantwortlichkeit, Freigabe und Korrektur nachvollziehbar zusammenpassen. Auffälligkeiten gehören dokumentiert und bei Bedarf einem befugten Steuerberater oder Rechtsanwalt vorgelegt.

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Wichtige Rechtsprechung

Urteile betreffen konkrete Sachverhalte und Gesetzesfassungen. Es wird deshalb kein pauschal übertragbares Einzelurteil behauptet; vor einer Entscheidung ist die aktuelle Primärquelle zu prüfen.

Urteile gelten für konkrete Sachverhalte und Gesetzesfassungen. Eine Übertragung auf den eigenen Fall erfordert fachliche Prüfung.

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Fünf häufige Fragen

Was bedeutet Degressive AfA kurz erklärt?

Abschreibung mit einem Prozentsatz auf den jeweiligen Restbuchwert.

Welche rechtliche Einordnung gilt?

Rechtlich einzuordnen insbesondere unter: § 7 EStG in der geltenden Fassung. Die konkrete Wirkung hängt von Rechtsform, Zeitraum und Sachverhalt ab.

Was ist in der Praxis wichtig?

Im Unternehmen sollten Beleg, Datenquelle, Verantwortlichkeit, Freigabe und Korrektur nachvollziehbar zusammenpassen. Auffälligkeiten gehören dokumentiert und bei Bedarf einem befugten Steuerberater oder Rechtsanwalt vorgelegt.

Gibt es wichtige Urteile?

Urteile betreffen konkrete Sachverhalte und Gesetzesfassungen. Es wird deshalb kein pauschal übertragbares Einzelurteil behauptet; vor einer Entscheidung ist die aktuelle Primärquelle zu prüfen.

Kann FINSULTING den Einzelfall abschließend beurteilen?

Nein. Individuelle steuerliche oder rechtliche Beurteilungen bleiben entsprechend befugten Berufsträgern vorbehalten.

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